„Auch eine Reise von tausend Meilen
beginnt mit einem ersten Schritt.“
Laozi


Qi Zuo und Lukas Wang stammen aus traditionsreichen TCM-Familien aus der Provinz Sichuan (China), in denen das Wissen der klassischen chinesischen Medizin seit vielen Generationen weitergegeben wird.

Nach langjähriger erfolgreicher Praxistätigkeit in Deutschland (Bonn und Düsseldorf), freuen wir uns, Sie nun in unserer Praxis in Goldau begrüssen zu dürfen.

Wir sind bei OdA AM, dem EMR, der ASCA sowie der SPAK zertifiziert.

Qi Zuo

Qi Zuo ist von allen Zusatzversicherungen anerkannt. Sie verfügt über das eidgenössisch anerkannte Branchenzertifikat OdA AM und ist vollumfänglich zertifiziert durch EMR, ASCA sowie SPAK. 

  • EGK-Therapeuten Nr. 56876
  • EMR/ASCA: ZSR-Nr. O799264
  • Krankenkassen-Anerkennung: Abrechnung über alle Schweizer Kassen im Rahmen der Zusatzversicherung (inkl. EGK und Visana).
  • Verband: A-Mitglied von NVS (Naturärzte Vereinigung Schweiz)

Lukas Wang

Herr Lukas Wang (bekannt als Autor: Zening Wang) ist von allen Zusatzversicherungen anerkannt. Er verfügt über das eidgenössisch anerkannte Branchenzertifikat OdA AM und ist vollumfänglich zertifiziert durch EMR, ASCA sowie SPAK.

  • EGK-Therapeuten Nr. 58139
  • EMR/ASCA: ZSR-Nr. T351364
  • Krankenkassen-Anerkennung: Abrechnung über alle Schweizer Kassen im Rahmen der Zusatzversicherung (inkl. EGK und Visana).
  • Verband: A-Mitglied von NVS (Naturärzte Vereinigung Schweiz)

Die Diagnose wird durch Betrachten, Riechen/Hören, Fragen,Tasten(望闻问切) erstellt. Um die Genauigkeit der Diagnose zu erhöhen, ergänzen wir die Chiromantie (Handlesen) zur traditionellen Diagnosenmethodik. Wichtig dabei ist ein detailliertes Gespräch mit Patienten. Die körperliche Beschwerden, das allgemeine Befinden sowie Gewohnheiten und Vorlieben sind wichtig für den Arzt zur Feststellung einer Diagnose.

Nach dem Gespräch folgt die Untersuchung. Die Traditionelle Chinesische Medizin hat grundlegend zwei diagnostische Methoden entwickelt:

PULS-DIAGNOSE

Hierbei wird der Puls an jeweils drei festgelegten Positionen an jedem Arm ertastet, um eine Aussage über den Charakter und die Qualität des Pulses zu erhalten. Die chinesische Medizin unterscheidet 28 pathologische Pulse (z.B. saitenförmiger Puls, Hohlpuls usw.). Durch die Pulsqualitäten erhält der Arzt zudem Erkenntnisse über energetische Veränderung im Körper und über den Zustand einzelner Organsysteme.

ZUNGEN-DIAGNOSE

Bei der Zungendiagnose geben Form, Farbe und Beschaffenheit der Zunge sowie Art und Farbe des Zungenbelags Hinweise auf Störungen und energetische Ungleichgewichte in den Organsystemen, die den einzelnen Arealen zugeordnet sind. Die Zustände der inneren Organe und die Qualität der Zirkulation des Qi,des Blutes und verschiedener Körpersäfte können durch Farbe und Form der Zunge diagnostiziert werden.


AKUPUNKTUR

Die Akupunktur ist eine zentrale Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück. Dabei werden sehr feine, sterile Nadeln an spezifischen Punkten des Körpers, den sogenannten Akupunkturpunkten, platziert, die entlang definierter Leitbahnen, den Meridianen, verlaufen.

Die therapeutische Wirkung basiert auf der Vorstellung, dass diese Punkte den Fluss des „Qi“ (der Lebensenergie) regulieren und Blockaden lösen können, um so das körperliche und geistige Gleichgewicht wiederherzustellen. In der modernen Praxis wird Akupunktur häufig zur Schmerztherapie, bei funktionellen Störungen oder zur Unterstützung bei chronischen Beschwerden eingesetzt. Sie gilt als ein sanftes, nebenwirkungsarmes Verfahren, das den Körper dazu anregt, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

MOXATHERAPIE (nach Bianque)

Die Moxatherapie (Moxibustion) ist eine klassische Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin, die eng mit der Akupunktur verwandt ist. Bei diesem Verfahren werden bestimmte Akupunkturpunkte oder Körperareale durch die kontrollierte Verbrennung von getrocknetem Beifußkraut (Artemisia vulgaris), dem sogenannten Moxa, erwärmt.

Nach den Lehren des legendären Arztes Bian Que (oft als der „Vater der chinesischen Medizin“ betrachtet, der für seine profunden Kenntnisse in der Pulsdiagnose und Moxibustion bekannt war) zielt die Therapie darauf ab, den Fluss von Qi und Blut zu regulieren, Kälte zu vertreiben und die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Durch die sanfte, tief eindringende Wärmeeinwirkung sollen Blockaden im Meridiansystem gelöst und die Lebensenergie harmonisiert werden. Die Anwendung erfolgt dabei oft über spezielle Moxaboxen oder Moxazigarren, um eine gleichmäßige und sichere Wärmeverteilung auf den entsprechenden Körperzonen zu gewährleisten.

SCHRÖPFTHERAPIE

Bei der Schröpftherapie wird mithilfe von Schröpfgläsern ein Unterdruck auf der Haut erzeugt. Durch diesen Sog wird die lokale Durchblutung und der Lymphfluss intensiv angeregt, was dazu beiträgt, Verspannungen zu lösen, Schmerzen zu lindern und den Energiefluss (Qi) zu harmonisieren.

In der Praxis unterscheidet man dabei meist drei Methoden:

  • Trockenes Schröpfen: Die Gläser werden auf die intakte Haut gesetzt, um durch den Unterdruck tiefsitzende Verspannungen zu lösen und den Stoffwechsel zu fördern.
  • Blutiges Schröpfen: Hierbei wird die Haut vorab leicht angeritzt, um eine ausleitende Wirkung zu erzielen, was besonders bei chronischen Entzündungen oder starken Verhärtungen angewendet wird.
  • Schröpfmassage: Die Haut wird eingeölt und die Gläser werden in Bahnen über die betroffenen Areale bewegt, was eine Kombination aus Unterdruck und Bindegewebsmassage darstellt.

Die Anwendung erfolgt häufig an den gleichen Punkten, die auch in der Akupunktur genutzt werden, um reflektorisch auf innere Organe einzuwirken. Typische Anwendungsgebiete sind Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne sowie die Unterstützung bei der Regeneration und Entgiftung des Körpers. Nach der Behandlung sind rötliche oder bläuliche Verfärbungen an den Schröpfstellen eine normale Reaktion, die nach einigen Tagen wieder abklingt.

HEILKRÄUTERTHERAPIE (nach Jingfang)

Die Heilkräutertherapie nach Jingfang basiert auf den Lehren des Shanghan Lun (Abhandlung über durch Kälte induzierte Erkrankungen), einem der einflussreichsten Klassiker der chinesischen Medizin. Im Gegensatz zu moderneren Ansätzen liegt der Fokus hierbei auf der Reinheit und Wirksamkeit klassischer Rezepturen, die bereits vor fast 2000 Jahren systematisiert wurden.

Die Prinzipien des Jingfang:

  • Strukturierte Diagnostik: Anstatt nur Symptome zu behandeln, betrachtet die Jingfang-Therapie das gesamte Muster des Patienten. Man analysiert, wie der Körper auf äußere Einflüsse reagiert und wo das innere Gleichgewicht gestört ist.
  • Präzision der Formeln: Die verwendeten Rezepturen sind erprobte Kombinationen aus pflanzlichen, mineralischen und organischen Substanzen. Jede Zutat in einer Jingfang-Formel hat eine spezifische Aufgabe, die das Zusammenspiel der gesamten Rezeptur unterstützt.
  • Individuelle Anpassung: Obwohl die klassischen Formeln festen Mustern folgen, ermöglicht die Methode eine hochindividuelle Anpassung an den jeweiligen Konstitutionstyp und den aktuellen energetischen Zustand des Patienten.
  • Wirkung: Ziel ist es, die Selbstregulierungskräfte des Körpers gezielt zu aktivieren und blockierte Energiebahnen zu befreien, um so eine nachhaltige gesundheitliche Balance wiederherzustellen.

In der Praxis wird diese Therapieform oft ergänzend zur Akupunktur oder Moxa eingesetzt, um den Heilungsprozess auch über die Behandlungssitzungen hinaus tiefgreifend zu unterstützen.

ERNÄHRUNGSBERATUNG

Die Ernährung ist in der TCM der wichtigste Baustein für die Gesundheit und zum Entgegenwirken von Krankheiten. Die traditionelle chinesische Medizin passt die Ernährung den Rythmen von Tages- und Jahreszeiten an. Die Ernährungsberatung beinhaltet jedoch auch Themen wie Essverhalten, Lebensführung, Körperbewusstsein und Sport. Die TCM betrachtet Nahrungsmittel nicht nur als Energielieferanten, sondern als wertvolle Heilmittel zur Harmonisierung des Körpers.

Hier sind die zentralen Aspekte dieser Therapieform:

  • Individuelle Konstitution: Die TCM-Ernährungsberatung richtet sich nach dem individuellen Gesundheitszustand, dem aktuellen Befinden und der jeweiligen Jahreszeit.
  • Thermische Wirkung: Lebensmittel werden nach ihrer energetischen Wirkung eingeteilt – von heiß über wärmend und neutral bis hin zu kühlend und kalt. So kann gezielt ein Ungleichgewicht, wie beispielsweise innere Kälte oder Hitze, ausgeglichen werden.
  • Funktionskreis-Bezug: Die Ernährung zielt darauf ab, die verschiedenen Organfunktionskreise (z. B. Milz und Magen als Zentrum der Verdauung) zu stärken, um den Energiefluss (Qi) im Körper zu optimieren.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Ziel ist es, durch die gezielte Auswahl, Zubereitung und Kombination von Lebensmitteln das körperliche und geistige Wohlbefinden langfristig zu fördern und Krankheiten vorzubeugen.

KINDERWUNSCH & BEGLEITUNG DURCH DIE SCHWANGERSCHAFT – Ganzheitlich mit TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin bietet bei unerfülltem Kinderwunsch eine wertvolle Ergänzung zur Schulmedizin. Durch ihren ganzheitlichen Ansatz betrachtet sie nicht nur einzelne Symptome, sondern die Balance des gesamten Organismus.

Die Basis für neues Leben schaffen
Sowohl bei der weiblichen Fruchtbarkeit als auch bei der männlichen Zeugungsfähigkeit spielt das „körperliche Milieu“ eine entscheidende Rolle. Ist Ihr Körper in einer optimalen Balance, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Empfängnis erheblich. Stellen Sie sich den Körper wie einen Boden vor: Eine Pflanze kann in einer kargen Wüste kaum gedeihen – erst durch die Kultivierung und Pflege des Bodens schaffen wir die Voraussetzungen für gesundes Wachstum.

Auch bei einer künstlichen Befruchtung (Insemination, IVF oder ICSI) begleitet Sie die TCM unterstützend: Sie stärkt Ihre körperliche Resilienz in der Vorbereitungsphase und kann während der Schwangerschaft dazu beitragen, das Risiko einer Fehlgeburt zu minimieren.

Unser 4-Phasen-Begleitplan für eine gesunde Schwangerschaft
Wenn die Schwangerschaft eingetreten ist, begleiten wir Sie in vier wesentlichen Phasen, um Mutter und Kind optimal zu unterstützen:

Phase 1 (Bis zum 2. Schwangerschaftsmonat): Stabilisierung In der frühen Phase ist der Fetus besonders sensibel. Unsere Therapie zielt darauf ab, Ihre körpereigene Balance und Ihr Immunsystem zu stärken, um eine stabile Umgebung zu schaffen und den Fetus vor äußeren negativen Einflüssen zu schützen.

Phase 2 (Bis zum 5. Schwangerschaftsmonat): Vitalisierung Eine starke Mutter ist das Fundament für eine gesunde Entwicklung. Komplikationen in dieser Phase lassen sich oft auf eine Schwächung des mütterlichen Organismus zurückführen. Wir fördern die Blutbildung und die Zirkulation, damit das Kind optimal mit Nährstoffen versorgt wird und sich wohlfühlt.

Phase 3 (Bis zur Entbindung): Reifung & Vorbereitung Das Baby wächst nun rasant. In dieser Phase unterstützen wir den Knochenaufbau des Kindes und fördern gleichzeitig einen harmonischen Wachstumsverlauf, um den Geburtsverlauf zu erleichtern.

Phase 4 (Wochenbett & Regeneration): Erholung Nach der intensiven Zeit der Schwangerschaft und Geburt ist der Körper der Mutter oft erschöpft. Um langfristigen Folgen wie Anämie oder chronischer Müdigkeit vorzubeugen, unterstützen wir Sie mit bewährten Methoden der TCM beim Wiederaufbau Ihrer körperlichen Substanz – damit Sie regenerieren und, falls gewünscht, bestmöglich für eine weitere Schwangerschaft vorbereitet sind.


Akute und chronische Achillessehnenentzündung

Arthrose

Gelenk- und Sehnenbeschwerden

Ischialgien

Migräne und andere Formen der Kopfschmerzen

Tennis-Ellenbogen

Verschiedene Formen von Rheuma

Wirbelsäulenleiden

Adipositas

Depressive Verstimmungen

Erschöpfungszustände, Schlafstörungen

Gesichtslähmung

Gürtelrose und Folgezustände

Halbseitenlähmung

Neuralgien

Phantomschmerzen

Stumpfschmerzen

Trigeminus-Neuralgien 

Unruhezustände

Bluthochdruck

Duchblutungsstörungen

Funktionelle Herzbeschwerden

Herzrhythmusstörungnen

Niedriger Blutdruck

Allergien

Allergische Rhinitis

Asthma bronchiale

Bronchitis

Heuschnupfen 

Nasennebenhöhlenentzündung

Rezidivierende Infekte

Akute und chronische Magenschleimhautentzündungen

Chronische Darmentzündungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa

funktionelle Magen-Darmstörungen

Verdauungsstörungen wie Verstopfung und unspezifische Durchfälle

Chronische Blasenentzündungen

Harninkontinenz

Reizblase

Potenzprobleme

Prostatitis

Klimakterische Beschwerden

Kinderwunsch

Menstruations- und Zyklusstörungen

Schmerzende Regelblutung

Akne vulgaris

Allergische Kontaktekzeme

Ekzem

Herpes Simplex

Neurodermitis

Juckreiz

Schuppenflechte

Alkoholentwöhnung

Raucherentwöhnung

Über-/Untergewichtsregulierung

Chronische Bindehautentzüdung

Geschmacksstörugnen

Geruchsstörungen

Hörsturz

Rhinitis

Sinusitis

Stimmstörungnen

Tinnitus

Tonsillitis

Während Tumorbehandlung